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Wer eine Website oder einen Shop betreibt, möchte seine Nutzer mit Informationen versorgen oder ihnen gute und reizvolle Angebote unterbreiten. Hier erfahren Sie zehn grundlegende Usability-Tipps, wie Sie die Benutzerfreundlichkeit Ihres Auftritts im Internt erfolgreich verbessern.
Ganz egal, welche Größe Ihre Website hat: Sie sollten auf jeden Fall eine detaillierte, textbasierte sogenannte Sitemap für Ihre Besucher zur Verfügung stellen. Neben einem Link zu jeder Seite sollten Sie vorzugsweise auch noch eine kurze Beschreibung der Inhalte hinzufügen.
Eine gute Sitemap bietet gleich mehrere Vorteile: Ihre Besucher können spezifische Informationen auf Ihrer Site schnell finden, Sie müssen nicht zwangsläufig jede Seite von Ihrer Homepage aus verlinken und Sitemaps sind von Suchmaschinen sehr gut zu indizieren.
Verwenden Sie logische und naheliegende Überschriften und Linkbezeichnungen, wenn Sie die Navigation Ihrer Site konzipieren. So ist beispielweise die Benennung „Website Design Services“ intuitiver zu verstehen als „Internet Services“.
Verwenden Sie Breadcrumbs, um Ihren Besuchern die Orientierung zu erleichtern. Durch Breadcrumbs wissen Ihre Besucher zu jedem Zeitpunkt, wo sie sich befinden. Meist befinden sich die Breadcrumbs oben auf jeder Seite von Webseiten und Suchportalen und zeigen an, welche Kategorie und Seite sie gerade besuchen (z. B. Home > Reisen > Italien > Rom > Ein-Sterne-Hotels).
Lenken Sie Ihre Besucher durch bestimmte Pfade durch Ihre Website. Dies können Sie beispielsweise mit sogenannten “Call-to-Action”-Links erreichen, die den Besucher zu konkreten Handlungen animieren. Beispiele hierfür sind: „Klicken Sie hier um zu bestellen“, „Lesezeichen setzen“ oder „Jetzt unseren Sommerkatalog bestellen“.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit – denn nichts ist unerfreulicher, als beim Besuch einer Webseite oder Klick auf einen Link ins Leere zu laufen. Mindestens einmal im Monat sollten Sie daher Ihre Site auf defekte Verlinkungen überprüfen. Es gibt hierfür eine ganze Reihe günstiger oder lizenzkostenfreier Tools, die Sie bei dieser Arbeit unterstützen (z. B. den Link Checker des W3C oder LinkVerify).
Vergewissern Sie sich ebenfalls, dass Ihre Website in unterschiedlichen Browsern und Browserversionen korrekt dargestellt wird.
Ein weiterer, häufig unterschätzter Grund für den Unmut von Websitebesuchern: Stellen Sie sicher, dass Ihr ISP Ihre Website stabil und verlässlich hostet. Es gibt auch Services, wie z. B. Internet Seer, die Ihnen dabei helfen, die Uptime Ihres Servers zu überwachen.
Eigentlich selbstverständlich sollte auch sein, dass Ihre Site keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler aufweisen sollte. Um der ganz normalen „Betriebsblindheit” bei selbst verfassten Texten entgegenzuwirken, sollten Sie Kollegen oder Bekannte bitten, Ihre Websitetexte Korrektur zu lesen. Entscheiden Sie sich verbindlich für neue oder alte Rechtschreibung und beachten Sie gegebenenfalls regionale Unterschiede, wenn Sie beispielsweise auch Schweizer oder Österreicher mit Ihrem Angebot ansprechen.
Ein weiterer Punkt, bei dem Sie sich auf Ihren gesunden Menschenverstand verlassen sollten. Verwenden Sie ein konsistentes Design und Layout für alle Seiten Ihrer Website. Dies bedeutet: einheitliches Farbschema und Logo, durchgängige Navigation, Kopf- und Fußzeile stets an derselben Stelle und gleichbleibende Linkattribute (z. B. immer unterstrichen).
Durch den Einsatz eines modernen CMS und die Verwendung von CSS können Sie diese Konsistenz relativ einfach gewährleisten. Sorgen Sie dafür, dass die Besucher nicht verwirrt werden und dadurch die Lust verlieren, sich weiter auf Ihrer Site umzusehen.
Eine benutzerfreundliche Website gibt dem Benutzer die Möglichkeit, das gesamte Angebot nach bestimmten Suchbegriffen zu durchsuchen.
Viele Content Management Systeme bieten eine solche Volltext-Suchfunktion. Ebenso gibt es spezialisierte Anbieter für solche Websitesuchen (z. B. Atomz Site Search). Ihre Besucher werden Ihnen eine funktionierende Suche in jedem Fall danken. Weitere Informationen zur Suche finden Sie in unserem Artikel zur "Internen Suche".
Dieser Tipp klingt offensichtlich und sollte es auch sein. Wenn Sie interaktive Elemente auf Ihrer Website einsetzen, wie Feedback-Formulare, Newsletter-Abonnements aber nicht zuletzt auch Eingabefelder für Versand und Rechnung, dann müssen Sie ganz sicher gehen, dass diese Elemente auch zu 100 Prozent funktionieren!
Überprüfen Sie lieber zweimal, ob die Felder auch für lange Eingaben oder Doppelnamen groß genug sind; denken Sie an internationale Besucher (Format der Postleitzahlen und Ähnliches). Machen Sie Pflichtfelder kenntlich (z. B. mit einem Sternchen). Sorgen Sie dafür, dass bereits korrekt ausgefüllte Felder nach einem Reload immer noch die Benutzereingaben enthalten.
Testen Sie alle Formulare ausgiebig, um ganz sicher zu sein, dass die Übermittlung reibungslos funktioniert und die korrekte Meldung nach erfolgreicher Übermittlung angezeigt wird.
Dies ist für jeden Shop-Betreiber überlebenswichtig. Sorgen Sie für verständliche und ausführliche Produktbeschreibungen, Bildmaterial zu Ihren Produkten, exakte Spezifikationen und vor allem für eine transparente Preisauszeichnung. Dies beinhaltet, neben dem reinen Produktpreis, auch Informationen zu Versand- und Portokosten sowie anfallenden Steuern.
Wenn Sie auch ein internationales Klientel versorgen, dann sollten Sie zusätzlich einen Währungsrechner zur Verfügung stellen. Sollte Ihr Shop-System nicht bereits einen Währungsrechner mitbringen, können Sie beispielsweise den Währungsrechner von XE verwenden, der bei Einblendung eines Banners kostenfrei genutzt werden kann.
Ihre Warenkorb-Seiten müssen per SSL oder einem sicheren Zertifikat verschlüsselt sein – nur dann können Ihre Besucher genug Vertrauen fassen, um Ihnen persönliche Daten oder Kreditkarteninformationen ohne Risiko anzuvertrauen.
Stellen Sie einfache Instruktionen zur Verfügung, wie die Transaktion durchgeführt und abgeschlossen werden kann. Geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit, einfach aus dem Kaufvorgang auszusteigen oder einen Schritt im Kaufprozess zurückgehen zu können. Stellen Sie auf allen Seiten eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer zur Verfügung, unter denen der Käufer Hilfestellung erhalten kann. Stellen Sie bei erfolgter Transaktion sofort eine Online-Rechnung aus und bestätigen Sie den Erfolg der Transaktion.
Auch hier gilt – sogar noch mehr als für Formulare – testen Sie den Einkaufswagen und den Kaufprozess ausführlich und wiederholt. Eine schlechte Erfahrung mit Ihrem Shop kann ausreichen, um einen potentiellen Stammkunden dauerhaft zu vergraulen!
In Anbetracht all der Betrugsversuche, Scams und Phisher, die das Web unsicher machen, ist es mehr als verständlich, dass viele Menschen dem Handel im Internet inzwischen skeptisch gegenüberstehen. Daher ist es umso wichtiger, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Ein wichtiger Mosaikstein dafür: Sie müssen unbedingt alle wichtigen Kontaktdaten prominent auf Ihrer Website darstellen.
Da dies ohnehin vom Gesetzgeber im TMG vorgesehen ist, sollten Sie auf Korrektheit und Aktualität Ihrer Kontaktdaten achten. Neben Ihrer Geschäftsadresse gehört auch eine Möglichkeit zur schnellen Kontaktaufnahme in die Kontaktinformationen (also Telefonnummer und mindestens eine E-Mail-Adresse).
Sollten Sie wegen Spam-Mail-Versendern besorgt sein, können Sie Ihre E-Mail-Adresse mit einem HTML-Encoder verstecken (z. B. Natata Anti Spam Encoder) oder Sie verwenden ein Kontaktformular.
Menschen haben es eilig – sie möchten finden was sie suchen, und zwar möglichst schnell und einfach. Helfen Sie Ihren Besuchern bei dieser Aufgabe! Verwenden Sie eine leicht verständliche und zielgruppengerechte Sprache.
Wenn Sie Mode für Senioren verkaufen, müssen Sie eine andere Ansprache wählen als der Betreiber eines Shops für Snowboard-Klamotten.
Reduzieren Sie den Fließtext auf Ihren Seiten und verwenden Sie Aufzählungszeichen und Zwischenüberschriften, um Ihre Botschaft zu vermitteln und die Vorteile Ihrer Produkte zu beschreiben. Oft sagt auch ein Bild mehr als tausend Worte. Behalten Sie immer den Leser und dessen potentiellen Nutzen im Hinterkopf, wenn Sie für Ihre Site oder Shop texten. Vermeiden Sie auch technischen Jargon, wenn er für die Zielgruppe mehr Verwirrung stiftet als erklärt.
Dies ist natürlich leichter gesagt als getan und im schlimmsten Fall eine Wissenschaft für sich. Wenn Sie allerdings ein paar Grundregeln beachten, können Sie schon einen großen Schritt in die richtige Richtung tun.
Generell gilt: Eine benutzerfreundliche Site ist auch eine suchmaschinenfreundliche Site.
Verwenden Sie stets reinen Text für Textkörper und Überschriften und keinen graphischen Text. Bevorzugen Sie eine textbasierte Navigation gegenüber einer graphischen oder einem JavaScript Dropdown-Menü. Vermeiden Sie Frames, Flash oder jeglichen Code über den ein Suchmaschinenspider stolpern könnte. Verwenden Sie logische und naheliegende Title- und Meta-Tags für jede Seite, die zu den dort befindlichen Inhalten passen. Verteilen Sie Schlüsselworte und Suchphrasen im Textkörper, um Ihrer Website ein besseres Ranking für diese Suchbegriffe in Suchmaschinen zu ermöglichen.
Aber auch hier gilt: Übertreiben Sie nicht – die Lesbarkeit und Verständlichkeit Ihrer Texte sollte nicht einer möglicherweise besseren Keyword-density geopfert werden. Schließlich schreiben Sie für Menschen und nicht für Maschinen.
Den Erfolg Ihrer Maßnahmen können und sollten Sie natürlich messen – am besten mit einem econda Monitor. Die econda Monitore liefern alle konkreten Kennzahlen anhand derer Sie die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Internetpräsenz überprüfen und verbessern können.
Der econda Shop Monitor liefert Ihnen detaillierte Hinweise zur Optimierung Ihrer Shop-Usability. Sie erhalten Aufschluss darüber, wo Probleme bei der Bedienbarkeit des Shops vorliegen können.
Mit Hilfe dieser Analysen lassen sich Optimierungsmöglichkeiten der Bedienbarkeit eines Online-Shops schnell erkennen. Somit können Sie Ihre Konversionrate verbessern und unnötige Abbrüche vermeiden.
Mit dem Webanalyse-Tool econda Monitor sehen Sie alle wichtigen Kennzahlen für diesen Bereich grafisch aufbereitet: