Usability

Worum geht’s

Mit dem Begriff Usability wird die Benutzerfreundlichkeit eines interaktiven Systems bezeichnet - in unserem Falle eines Online-Shops. Unter der Usability eines Shops versteht man das Maß, in dem ein Benutzer (User) effektiv und zufriedenstellend an sein definiertes Ziel gelangen kann, also beispielsweise einen Kauf abschließen, wichtige Informationen zum Kauf erhalten, sich als Benutzer registrieren, Dokumente herunterladen oder anderes.

Darauf kommt es an

Das Ziel von Online-Versandhändlern ist es, möglichst viele Shop-Besucher zu Kunden zu machen. Damit dies geschieht, muss sich der Kunde aber auch gut im Shop zurechtfinden. Die Benutzerführung sollte möglichst intuitiv und für den Besucher logisch nachvollziehbar sein.

Fehlende oder mangelhafte Suchfunktionen, unübersichtliche Gestaltung, mangelnde Produktinformationen oder zu komplexe Kaufprozesse führen in der Regel dazu, dass der User den Shop wieder verlässt.

Mit Hilfe einer Optimierung der Usability lassen sich solche Verluste gezielt vermeiden.

Optimieren – So verbessern Sie Ihre Usability

Benutzerführung

  • Gestalten Sie die Benutzerführung in Ihrem Shop übersichtlich und möglichst intuitiv. Testen Sie die Benutzerführung (z.B. durch professionelle Anbieter). Oder gehen Sie selbst den Kaufprozess Schritt für Schritt durch. So können Sie gut feststellen, ob der Shopaufbau für einen potenziellen Kunden logisch ist.
  • Konzipieren Sie Ihren Seitenaufbau entsprechend den von den Usern erwarteten Konventionen: Positionieren Sie das Hauptmenü auf der linken Seite, ebenso die Suche. Warenkorb und Login-Möglichkeit werden am besten oben positioniert.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Seitendesign möglichst viel Seriosität ausstrahlt. Bei einem zu chaotischen Seitenaufbau werden Ihnen die Besucher kein Vertrauen schenken.

Übersicht

  • Achten Sie darauf, dass die für den Besucher relevanten Elemente der Website schnell und einfach gefunden werden. Vor allem der Warenkorb sollte so positioniert werden, dass er auch gefunden wird, wenn der Besucher kaufen möchte.
  • Geben Sie entscheidungskritische Informationen wie Verfügbarkeit der Ware, Versandkosten und Zahlungsoptionen auf den Produktseiten an – lassen Sie den Benutzer nicht lange danach suchen.
  • Verwenden Sie verständliche, eindeutige und möglichst prägnant formulierte Texte.

Suche

  • Optimieren Sie Ihre interne Suche. Prüfen Sie, welche Produkte gesucht, aber nicht gefunden wurden oder welche Suchbegriffe zu viele Ergebnistreffer erzielen. Testen Sie Ihre interne Suchfunktion auf Tippfehler und Buchstabendreher. Unter Umständen lohnt es sich eine intelligente Suchapplikation von einem Drittanbieter zu integrieren.

Kaufprozess

  • Vermeiden Sie zu aufwendige Formulare im Kaufprozess
  • Geben Sie an, aus wie vielen Stufen der Kaufprozess besteht, damit der potenzielle Käufer sich orientieren kann. Markieren Sie auch immer, auf welcher Stufe im Kaufprozess sich der Besucher befindet.
  • Machen Sie dem Benutzer deutlich, wo es weitergeht. Achten Sie darauf, dass „Weiter“- und „Zurück“-Buttons gut gefunden werden können.
  • Vermeiden Sie zu viele ablenkende Elemente im Kaufprozess. Verzichten Sie möglichst auf Links, die vom Kaufprozess weg führen, und auf möglicherweise irritierende Werbung.
  • Ermöglichen Sie dem Nutzer vom Warenkorb wieder zurück zur Produktansicht zu wechseln, damit er noch mal alle Produktinfos nachlesen kann.
  • Ermöglichen Sie die Änderung von Artikeln im Warenkorb (z.B. Stückzahl, Farbe, Größe).

Technik

  • Prüfen Sie nach, ob Ihre Seite mit allen Browsern fehlerfrei dargestellt wird.

Analyse – diese Infos brauchen Sie

  • Interne Suche: Finden die Besucher die Produkte und Informationen, die sie suchen?
  • Konversionsraten im Kaufprozess: Gelangen die Besucher zum von Ihnen definierten Ziel (z.B. zum Kaufabschluss)?
  • Abbruchquoten: An welcher Stelle brechen besonders viele potenzielle Käufer ab? Ist hier u.U. etwas für den Besucher unklar?
  • Produktanalysen: Welche Produkte sorgen für besonders viel Umsatz? Müssen Produkte evt. anders positioniert werden? Müssen Produktdetails und Bilder optimiert werden?

Optimieren mit econda

Der econda Shop Monitor liefert Ihnen detaillierte Hinweise zur Optimierung Ihrer Shop-Usability. Sie erhalten Aufschluss darüber, wo Probleme bei der Bedienbarkeit des Shops vorliegen können.

  • Kaufprozess: Besuche, Abbruchquoten pro Kaufprozessstufe
  • Interne Suche: Not-found Quote, Not-found Anfragen und Abbrüche
  • Aktionen: Klickverhalten und Aktionen (Registrierungen, Downloads, Kontakte)
  • Sortiment: Konversionsrate einzelner Produkte
  • Technik: Welche Browser-Typen werden genutzt?
  • Click Monitor: Dieses econda Tool ermöglicht Ihnen die Klickwege der User nachzuvollziehen. So erkennen Sie, ob sich die Benutzer gut zurechtfinden.

Mit Hilfe dieser Analysen lassen sich Optimierungsmöglichkeiten der Bedienbarkeit eines Online-Shops schnell erkennen. Somit können Sie Ihre Konversionrate verbessern und unnötige Abbrüche vermeiden.


Mit dem Webanalyse-Tool econda Monitor sehen Sie alle wichtigen Kennzahlen für diesen Bereich grafisch aufbereitet:

Benutzerabbrüche im Kaufprozess Verteilung der Klicks auf Ihrer Website Wärmebild des Besucherverhaltens Die Usability Ihrer Website


Mehr Informationen finden Sie unter econda Web-Controlling

usability.txt · Zuletzt geändert: 2009-10-08 09:59 von aregnet